P 8

Der P 8 ist Audio Exklusivs erste eigene Digitalquelle. Man hatte diesmal ein besonders anspruchsvolles Pflichtenheft, wollten Sie doch möglichst viele typische Fehler bei der Entwicklung vermeiden und zudem einen CD-Player auf die Beine stellen, der die klanglichen Unterschiede zu einem hochwertigen Plattenspieler fast auf ein Nichts reduziert.

Schon 2011 hatte man den ersten Prototypen auf der High End Messe vorgestellt. Er kam sehr gut an, allerdings war Audio Exklusiv selber noch nicht wirklich zufrieden. Er spielte einfach noch zu digital, zeigte zu wenig Klangfarben, und der musikalische Fluß ließ noch zu wünschen übrig. Ein weiteres Jahr der Weiterentwicklung verging. Man tauschte die bisherige Basis für das Laufwerk aus. Experimente mit unterschiedlichen Holzsorten und anderen Materialien wie z.B. diversen Kunststeinen führten nur kurzzeitig zum Erfolg; bei längeren Hörsitzungen ergaben sich doch recht große Defizite hinsichtlich analoger Wiedergabe. Erst der Wechsel zu Acryl, welches zusätzlich noch mit Schwerfolie beidseitig bedämpft wird, schaffte die endgültige Basis für das Laufwerk. Die Lagerung erfolgte auf speziellen Kunststoffbolzen mit Messingeinsätzen.

Den entscheidenden Durchbruch lieferten zwei Kleinigkeiten. Zum einen die Positionierung einiger Bauteile, zum anderen der nochmalige Tausch zweier hervorragend beleumundeter Kondensatortypen. Es machte „Klick“ und der P 8 verbreitete richtiges Analogfeeling, welches nicht durch verbogene Frequenzgänge und/oder hinzugefügten Klirr erzeugt wurde.

Das Umfeld war von Anfang an bereits endgültig definiert worden. Drei getrennte, üppig ausgelegte Netzteile mit R-C-L-Siebketten sorgen wie immer für bestmögliche Arbeitsbedingungen. Bei den Wandler- und Upsamplerchips fiel die Wahl auf die Flaggschiffe von Crystal (CS 4398) und Analog Devices  (ADA 1896). Ein Zukauf existierender D/A-Wandlerboards schied von Anfang an aus.

Für die Ausgangsstufe entschied sich Audio Exklusiv für eine reine Röhrenlösung (ganz schwach gegengekoppelt) im Sinne von einer direktgekoppelten Anoden-Kathodenschaltung mit 2 ECC 802. 2 weitere ECC 802 dienen als Impedanzwandler.

In der Schaltung werden mit einigen Tricks ein optimales Verhalten des Upsamplers (192 kHz) sowie ein besonders jitterarmes Signal erreicht. Mittels eines asynchronen Clockings werden alle Signale im P 8 grundsätzlich neu geclockt. Auch hier hat man bereits an den nächsten Schritt gedacht: man arbeitet bereits an einer „Superclock“ – die Basisschaltung ist nämlich für eine „Huckepackplatine“ vorgesehen.

Ein weiteres Zukunftsfeature mit dem sofortigen Nutzen wurde ebenfalls in den P 8 implementiert. Seit einiger Zeit gibt es einen weltweiten Trend, seine Software auf dem Rechner downzuloaden / zu speichern. Einige Hersteller bieten hierbei 24 Bit/ 192 kHz an! Dieses Format würde über Windows automatisch auf  24Bit / 96 kHz beschränkt. Unsere USB Schnittstelle ermöglicht aber in Verbindung mit einer kleinen Treibersoftware die maximale Auflösung.

Nach der USB-Schnittstelle durchlaufen die Daten die komplette P 8 Wandler- und Ausgangssektion. Es erschließen sich so vollkommen neue Möglichkeiten.

  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz (+/-0,5 dB)
  • Geräuschspannungsabstand: 97,8 dB
  • Fremdspannungsabstand: 93,5 dB
  • THD+N: 0,079 % (CD-PCM)
  • Ausgangsimpedanz: 780 Ohm
  • Kanalgleichheit: 0,1 dB
  • Ausgangsspannung: 2,2 V
  • Leistungsaufnahme: 38 Watt
  • Abmessungen: 480 (B) x 465 (T) x 145 (H) mm
  • Gewicht: 17,6 kg
7375,00 CHF
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